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Busch-windröschen Beschreibung

Anemone nemorösa L.

Familie: Hahnenfußgewächse - Ranunculäceae

Busch-windröschen
Busch-windröschen

Name: Von änemos griech. = Wind; nemorosus, -a, -um lat. = im Haine wachsend {nemus lat. = der Hain, Wald). Weitere deutsche Namen sind „Schneeblume“, „Osterblume“, „Märzenblume“ (sie weisen auf die Blütezeit hin).

Standort: Laubwälder, Gebüsche, häufig auch Wiesen.

Blütezeit: März bis Anfang Mai.

Blütenfarbe: Weiß; außen zuweilen rosa, selten rot, sehr selten blau angehaucht.

Höhe: 10 bis 25 cm.

Busch-windröschen Beschreibung

Busch-windröschen Die zu den ersten Frühlingsblühern zählende, ausdauernde Pflanze besitzt eine etwa federkieldicke, braune, waagerecht im Boden liegende Sproßachse (Rhizom). Sie ist das Speicherorgan für den wachsenden und blühenden oberirdischen Sproßteil. Aus der Rhizomspitze entwickelt sich der Blütenstengel mit einer einzigen Blüte. Die kahle Blütenhülle (Perigon) wird aus meist 6 gleichgestalteten, gleichgefärbten Blütenhüllblättern gebildet. Die Blüte ist in knospigem Zustand nickend, später aufrecht. Gegen Abend schließt und neigt sie sich; bei kalter, sonnenloser Witterung bleibt sie geschlossen. Wenn sich keine Insekten einfinden, kommt es bei den nektarlosen Blüten (Pollenblumc) zur Selbstbestäubung. Unterhalb der Blüte sitzen am Blütenstengel 3 quirlständige, gestielte Laubblätter, die mehrfach geteilt und gesägt sind. Das einzige, grundständige, langgestielte, den Stengelblättern ähnliche Laubblatt bildet sich neben dem Blütenstengel an der Rhizomspitze oder an einem Seitenzweig der unterirdischen Sproßachse; oftmals fehlt es auch gänzlich. Zu Beginn des Sommers sterben die oberirdischen Sproßteile der Pflanze ab (vgl. S. 29). Die Samen werden häufig von Ameisen verbreitet. Vorkommen: Nördliches Europa und Asien, nördliches Nordamerika; meist gemein.

Besonderes: Wie alle Anemonen, so enthält auch das Busch-Windröschen den sogenannten Anemonen- oder Pulsatilla-Kampfer, der bereits in der Pflanze in Anemoninsäure und Anemonin, einen giftigen (narkotisch wirkenden) Stoff, zerfällt.

Das Rhizom des Busch-Windröschens wächst an seinem vorderen Ende mittels einer in der Achsel eines grundständigen Schuppcnblattes stehenden Knospe weiter, während es am anderen Ende allmählich abstirbt. Auf diese Weise „wandert“ die Pflanze von Jahr zu Jahr langsam vorwärts. Durch Knospen an anderen Stellen der unterirdischen Sproßachse entstehen Seitenzweige, die zu selbständigen Pflanzen werden, sobald das Rhizom an der Verzweigungsstelle abstirbt (vegetative Selbstverbreitung).

Zur Gattung Windröschen gehören auch Wald-Windröschen {Anemone sylvestris), siehe S. 96, und Gelbes Windröschen {Anemone ranunculoides), siehe S. 124.

 


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