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Frühlings-Knotenblume Beschreibung

Leucojum vernum L.

Frühlings-Knotenblume
Frühlings-Knotenblume

Familie: Amaryllisgewächse — Amaryllidäceae

Name: Von leukös griech. = weiß und ion griech. = Veilchen abgeleitet; vernus, -a, -um lat. = Frühlings- (ver, veris lat. = der Frühling). Weitere deutsche Bezeichnungen sind „Märzenbecher“ und „Großes Schneeglöckchen“. Standort: Feuchte Laubwälder (Auwälder, Erlenbrüche), meist unter Laubmischwald, auch auf feuchten Talwiesen, die als Reste einstiger Waldstandorte anzusehen sind.

Blütezeit: Februar bis April.

Blütenfarbe: Weiß mit einem gclbgrünen Fleck an der Spitze der Blütenhüllblätter.

Höhe: 10 bis 30 cm.

Frühlings-Knotenblume Beschreibung

Das ausdauernde Zwiebelgewächs bringt bald nach der Schneeschmelze den Blütenstengel mit 1 bis 2 glockenförmig herabhängenden (dadurch gegen Regen und Schnee geschützten), duftenden Blüten und 3 bis 4 glänzendgrüne Blätter hervor. Die Blütenhülle (Perigon) besteht aus 6 gleichgestaltetcn Blütenhüllblättern (im Unterschied zum Kleinen Schneeglöckchen). Ein Hochblatt, dessen 2 grüne, kielartige Seitennerven durch ein weißes Häutchen verbunden sind, hüllt die zunächst aufrecht stehende Knospe ein. Nach der Bestäubung durch Bienen oder Tagfalter bildet sich der unterständige Fruchtknoten zu einer kreiselförmigen, grünen Frucht aus. Diese liegt bereits vor der Samenreife am schlaff gewordenen Stengel dem Boden auf. Die blaßgelben Samen werden durch Tiere verbreitet (Verdauungsverbreitung).

Vorkommen: Mitteleuropa und nördliches Südeuropa, bei uns vornehmlich in Laubwäldern des westmitteldeutschen Hügellandes. Häufigkeit nimmt nach Osten und Norden ab, erreicht im mittleren deutschen Raum die absolute nördliche Verbreitungsgrenze, die etwa durch die Linie Hannover-Braunschweig, Fläming, Lausitz gekennzeichnet wird.

Besonderes: Die von alters her als Zierpflanze im Garten beliebte Frühlingsblume wurde in der freien Natur in ihrer Zahl sehr vermindert und ist an vielen Stellen einstigen Vorkommens völlig ausgerottet. Nach dem Naturschutzgesetz der DDR steht die Frühlings-Knotenblume unter Schutz. Beim Angebot im Handel muß die Herkunft aus gärtnerischer Kultur nachgewiesen werden! Ein bekannter, nur durch Schutzmaßnahmen erhalten gebliebener, zahlreicher Bestand befindet sich auf den Wiesen des Polenztales am Rande des Elbsandsteingcbirges.

 


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