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Gefleckter Aronstab Beschreibung

Arum maculätum L.

Gefleckter Aronstab
Gefleckter Aronstab

Familie: Arongewächse - Aräceae

Name: Von äron, griech. Pflanzennamc (durch den Gleichklang veranlaßt, brachte man im deutschen Namen den Kolben mit dem Stabe des Hohenpriesters Aron in Verbindung); maculätus, -a, -um lat. = gefleckt. Standort: Schattige, feuchte Wälder.

Blütezeit: April bis Anfang Mai.

Blütenfarbe: Grünlichweiße Blütenscheide, meist braunroter Kolben.

Höhe: 15 bis 40 cm.

Gefleckter Aronstab Beschreibung

Gefleckter Aronstab Die knollige, unterirdische Sproßachse (Rhizom) der mehrjährig ausdauernden, krautigen Pflanze bringt bereits im Vorfrühling langgestielte, spieß- bis pfeilförmige, dunkelgrüne, häufig braunschwarz gefleckte Blätter hervor. Der Blütenstand auf blattlosem Stengel besteht aus einer tütenförmigen, grünlichweißen Blütenscheide (Spatha), die sich im unteren Teil kesselartig erweitert, und einem Kolben (Spadix), dessen braunroter, blütenloser Endabschnitt aus dem von der Blütenscheide gebildeten Kessel herausragt. Der Kolben trägt am unteren Teil mehrere weibliche, darüber zahlreiche männliche Blüten. Den Kessel schließen nach oben einige Reihen starrer Borsten (umgebildete, sterile Blüten) ab. Sie bilden gleichsam eine „Reuse“, die den in den Kessel gelangten Insekten den Rückweg versperren (Kesselfallenblume). Nach der Befruchtung sterben die oberirdischen Teile bis auf den Fruchtstand ab. Die im Spätsommer lebhaft rot gefärbten Beerenfrüchte werden von Waldvögeln verzehrt und die Samen dadurch verbreitet (Verdauungsverbreitung).

Vorkommen: Süd-und Mitteleuropa, zerstreut; im Norden selten oder fehlend. Besonderes: In allen Teilen, besonders im Rhizom und in den Beeren, ist ein stark giftiger Stoff (Aroin) enthalten, der aber beim Trocknen der Pflanzenteile zerstört wird.

Durch die Färbung der Blütenscheide und des oberen Kolbenabschnittes sowie durch einen starken, dem Menschen unangenehmen Geruch werden Mücken und kleine Fliegen angclockt. In dem kesselartig erweiterten Teil der Blütenscheide herrscht (durch Veratmcn von im Kolben gespeicherter Stärke) während des Blühens eine um mehrere Grad höhere Temperatur als außen. Insekten, die diese „Wärmestubc“ aufsuchen, können die Kesselfalle erst verlassen, nachdem sie beim Versuch, sich zu befreien, die Narben mit dem von anderen Blütenständen mitgebrachten Pollen belegt haben. Nach erfolgter Befruchtung schrumpfen die Sperrhaare, und die mit dem mehlartigen Pollen der nun reifen männlichen Blüten beladenen Gäste können ins Freie gelangen.

Zur gleichen Familie der Arongewächse gehören Sumpf-Schlangenwurz {Calla palustris), siehe S. 490, und Echter Kalmus {Acorus cälamus), siehe S. 570.

 


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