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Kleines Schneeglöckchen Beschreibung Foto

 

Galäntbus nivalis L.

Familie: Amaryllisgewächse - Amaryllidäceae

Name: Von gäla griech. = Milch und antbos griech. = Blume, Blüte; nivalis lat. = schneeweiß {nix, nivis lat. — Schnee).

Kleines Schneeglöckchen
Kleines Schneeglöckchen

Standort: Auwälder; verwildert in Hainen, Gebüschen, Wiesen. Blütezeit: Februar bis März.

Blütenfarbe: Reinweiß, innere Blütenhüllblätter mit grünem Spitzenfleck. Höhe: 8 bis 15 cm.

Kleines Schneeglöckchen Beschreibung:

Bereits im Herbst tritt aus der sich alljährlich erneuernden Zwiebel der oberirdische Sproß hervor, der meist schon vor der Schneeschmelze die Erdoberfläche erreicht. Die 2 schmallinealen, blaugrünen, bereiften und gegen Kälte sehr widerstandsfähigen Grundblätter erreichen erst nach der Blüte ihre volle Länge. Der hohe Stengel trägt eine schwachduftende Blüte mit 3 großen äußeren und 3 halb so langen inneren Blütenhüllblättern. Im Knospenzustand steht die Blüte aufrecht und wird von einem häutigen Vorblatt umhüllt. Sobald die Blüte aus dieser schützenden Hülle hervortritt, neigt sie sich durch Krümmung des oberen Stielteiles nach unten. Die glockenförmig herabhängende Blüte wird von Insekten bestäubt (meist sind es Honigbienen) und bleibt verhältnismäßig lange, bei kühlem Wetter sogar wochenlang, erhalten. Zwischen den eine kurze Röhre bildenden inneren Blütenhüllblättern wird Nektar abgeschieden, um die bestäubenden Insekten anzulocken. Gegen Abend schließt sich die Blüte, ein Verhalten, das bei nickenden Blüten allgemein nicht zu beobachten ist; an kalten, sonnenlosen Tagen öffnet sie sich überhaupt nicht. Die Frucht, eine fleischige Kapsel, liegt (ebenso wie bei der Frühlings-Knotenblume, siehe S. 74) bereits vor der Reife auf der Erde. Die Samen besitzen einen fleischigen Anhang (Elaiosom), den Ameisen mit Vorliebe verzehren. Daher werden die Samen häufig von den Tierchen verschleppt und die Pflanzen somit verbreitet (Ameisenverbreitung).

Vorkommen: Südeuropa, Karpaten, Krimberge, Kaukasus, Kleinasien; in Mittel- und Nordeuropa vielerorts als Gartenflüchtling eingebürgert (Neophyt), ursprünglich wildwachsend zerstreut im Rhein- und Donautal.

Besonderes; Das Kleine Schneegl. zählt zu den ältesten unserer Gartenschmuckpflanzen.


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