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Maiglockchen Beschreibung Foto Blumen

 Lateinischer name Convalläria majälis L. Russische Beschreibung

Familie: Liliengewächse - Liliäceae

Maiglockchen
Maiglockchen

Name: Von con-vallis lat. = rings umschlossenes Tal (die Pflanzen wurden früher Lilium convallium = „Lilien des Tales“ genannt); majälis lat. = im Mai blühend (mäius lat. = Mai). Weitere deutsche Namen sind „Maiblume", „Maililie“ oder „Maischellchen“.

Standort: Lichte Laub- und Mischwälder, Gebüsche, auch Bergwiesen und bisweilen Flußablagerungen.

Blütezeit: Mai bis Anfang Juni.

Blütenfarbc: Grünlichweiß, reinweiß oder außen rosa.

Höhe: 10 bis 25 cm.

Maiglockchen Beschreibung

Die Pflanzen stehen meist in größeren Trupps zusammen und überziehen häufig weite Flächen des Waldbodens. Hierzu befähigt sie eine unterirdische Sproßachse (Rhizom), die sich alljährlich während des Sommers stark verlängert und an der Rhizomspitze Seitentriebe ausbildet. Aus bereits im Vorjahre angelegten Knospen entwickeln sich im Frühjahr meist je 2 grundständige, zunächst tütenförmig eingerollte, dann langgestielte, elliptische Laubblätter. Aus der Achsel eines Niederblattes geht die einseitswendige, überhängende Blütentraube mit laubblattlosem Stengel hervor. Die wohlriechenden Blüten haben die Form hängender Glöckchen und werden von Insekten bestäubt. Leuchtend rote Früchte locken die Waldvögel an (Verdauungsver-breitung).

Vorkommen: Ganz Europa (mit Ausnahme des hohen Nordens und einiger südlicher Gebiete), gemäßigtes Asien (bis Japan), Nordamerika; in der DDR in den meisten Bezirken häufig bis zerstreut (von der Meeresküste bis ins Bergland, selbst noch auf dem Brocken).

Besonderes: Wegen der Zierlichkeit und des köstlichen Wohlgeruches der Blüten zählt das Maiglöckchen seit alters her zu den beliebtesten Gartenblumen, die der heimatlichen Natur entnommen wurden. Trotz gehäuften Vorkommens in manchen Gegenden ist die Pflanze nach dem Naturschutzgesetz der DDR geschützt (bei Verkauf auf dem Markt und im Geschäft muß Nachweis für gärtnerische Herkunft erbracht werden). Das Maiglöckchen ist giftig! Alle Teile enthalten herzwirksame Substanzen; das mit den Blüten gesammelte, getrocknete Kraut dient zur Herstellung einer Anzahl pharmazeutischer Präparate, die bei Herzerkrankungen angewendet werden. Die stark wirkende Droge darf aber nur nach ärztlicher Verordnung Verwendung finden.

 


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