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Wald-Sauerklee Beschreibung

Lateinischer name Oxalis acetosella L.  Russische Beschreibung

Wald-Sauerklee
Wald-Sauerklee

Familie: Sauerkleegewächse - Oxalidäceae

Name: Von oxys griech. = scharf, sauer; acetosellus, -a, -um lat. = säuerlich, schwach nach Essig \acetum) schmeckend. Auch der deutsche Name „Sauerklee“ weist auf den sauren Geschmack der kleeähnlichen Blätter hin. Standort: Schattige Wälder, Gebüsche.

Blütezeit: April bis Mai.

Blütenfarbe: Weiß, bisweilen rosa, violett geadert; am Grunde jedes Kronblattes gelber Fleck.

Höhe: 8 bis 15 cm.

Wald-Sauerklee Beschreibung

Die audauernde, krautige Pflanze behält auch an den schattigsten Standorten ihre frischgrünen Blätter bis zum Herbst. An der unterirdisch kriechenden Sproßachse (Rhizom) entwickeln sich aus den Achseln vorjähriger Blattbasen, die als fleischige Schuppen erhalten bleiben und als Speicherorgane dienen, im Frühjahr häufig Seitensprosse. Die aus 3 herzförmigen Einzelblättchen zusammengesetzten Laubblätter sind grundständig und langgestielt. Die dem Rot-Klee ähnlichen, aber sauer schmeckenden Blätter werden von einblütigen, blattlosen Blütenstengeln überragt. Die zierlichen Blüten mit 5 Kronblättern sind für Insektenbestäubung eingerichtet. Neben diesen auffallenden Blüten kommen (wie beim Wohlriechenden Veilchen, vgl. S. 320) kleistogame Blüten vor. Die Frucht ist eine längliche, 5kantige Kapsel, aus der die Samen bei völliger Reife ins Freie geschleudert werden (Selbstverbreitung).

Vorkommen: Waldgebiete Nord-, Mittel- und Südeuropas, Kaukasus, Sibirien, Japan, Nordafrika, Nordamerika; in unserem Gebiet häufig.

Besonderes: Der saure Geschmack der Blätter rührt von Kleesäure (Oxalsäure) und Kleesalz (saures Kaliumsalz der Oxalsäure) her. Diese Stoffe schädigen in größeren Mengen die Nieren. Früher wurde aus der Pflanze Kleesalz gewonnen, das bei der Kattundruckerei, Wolle- und Seidefärberei verwendet wird sowie Tinten- und Rostflecke aus Stoffen löst.

Bei Anbruch der Dunkelheit schließen sich die Blüten des Wald-Sauerklees und werden nickend. Auch die Blätter nehmen gegen Abend eine „Schlafstellung“ ein, indem die Fiederblättchen abwärts gerichtet werden. Gleiches Verhalten zeigen am Tage von direktem Tageslicht getroffene Blätter, um die Verdunstung herabzusetzen; man bezeichnet dieses Verhalten als „Tagesschlaf“.

Der STEIFE SAUERKLEE - Öxalis stricta L. mit aufrechten Stengeln, meist oberirdische Ausläufer bildendem Wurzelstock und hellgelben Blüten ist als Ackerunkraut und auf Schuttplätzen anzutreffen. Diese ursprünglich in Europa nicht vorkomrnende Art wurde 1658 aus Nordamerika nach England gebracht und hat sich nach 1800 in vielen Gegenden Europas rasch ausgebreitet und ganz eingebürgert (Neophyt, vgl. S. 580).

 


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